Wertorientierte Unternehmensführung

Wertorientierte Unternehmensführung ist ein nachhaltig zu implementierender Prozess im Unternehmen, der sowohl die Zielebene als auch die einzelnen Steuerungsinstrumente definiert, um den Unternehmenswert zu steigern.

Grundidee dessen ist, dass das Unternehmen nur Projekte umsetzt, die einen positiven Kapitalwert aufweisen. Die Ermittlung des Kapitalwerts unter einer wertorientierten Betrachtung geht dabei über die Marktwertberechnung nach dem Shareholder Value-Ansatz hinaus, der in seiner Berechnung lediglich die Kosten des Fremdkapitals, nicht aber die des Eigenkapitals berücksichtigt.

Die Eigenkapitalgeber bekommen somit nach Berücksichtigung der gesamten Kapitalkosten nicht mehr wie bislang das, was übrig bleibt, sondern das, was nach Berücksichtigung der zu erwartenden Renditeansprüche verbleibt. Ein eindeutiger Vorteil für jeden Investor durch zusätzliche Transparenz.

Durch die strikte Marktorientierung in Bewertungsfragen kann die Unternehmensführung die Rechnungslegung durch Integration der International Financial Reporting Standards (IFRS) somit auf eine einheitliche Basis stellen. Eine Trennung in interne und externe Rechnungslegung ist dadurch nicht mehr erforderlich – zumal die externe Rechnungslegung als zentrales Steuerungsinstrument angewendet werden kann. Ein Grund für viele Unternehmen, auf IFRS umzusteigen.

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