Kroatien vor dem EU-Beitritt: Weiß Ihr Steuerberater Bescheid?

29.05.2013 17:39 Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Pressemitteilung von: Wallner- Consulting

Zum 1. Juli  2013 wird die EU 28 Mitgliedsstaaten umfassen. Kroatien wird – aller Warnungen zum Trotz – in die Gemeinschaft aufgenommen. Was aber bedeutet dieser EU-Beitritt für ein Unternehmen, das Geschäftsbeziehungen mit Kroatien unterhält?

Cornelia Wallner von Wallner-Consulting, München, kennt die Fallstricke und wird täglich von Kunden und Steuerkanzleien zu dieser Problemstellung befragt. Wallner verweist auf die simple Tatsache, dass mit dem EU-Beitritt automatisch das gemeinsame Mehrwertsteuer-System gilt. Das hat zur Folge, dass Umstellungen sowohl im Rechnungswesen als auch in der IT vorgenommen werden müssen. „Kaum ein inländischer Betrieb denkt so zum Beispiel daran, die kroatische USt.-ID des jeweiligen Kunden abzufragen,“ so Wallner. Auswirkungen sieht die Expertin aber auch bei der E-Bilanz, im Reporting und im Vorsteuer-Vergütungsverfahren, abgesehen von den Order-to-Cash-Prozessen oder den Intrastat-Erklärungen.

Wie immer ist es der Zeitfaktor, der eine Rolle spielt. Der 1. Juli ist schon lange fix, aber die Notwendigkeit einer Umstellung oder Anpassung wurde und wird nicht immer gesehen. Da viele Steuerberater bis „auf den letzten Drücker“ abwarten, bringen sie ihre Mandanten und sich somit in unnötige Zeitnot. Auch bei vielen Unternehmen, in denen schon heute ausgeprägte Geschäftsbeziehungen mit dem neuen EU-Partnerland bestehen und Rechnungen kursieren, liegt bis dato noch nicht einmal eine einfache Meldung des Steuerberaters auf dem Tisch. „Höchste Zeit,“ mahnt Cornelia Wallner als Expertin für internationales Rechnungswesen.

 

 

 

 

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