Die Zukunft der Arbeit ist flexibel

Nicht nur die Zukunftsforscher erwarten bis zum Jahr 2020 rund 60 % aller
Arbeitsverhältnisse in Deutschland auf flexibler und freier Basis. Der Grund
für diese Annahme liegt auf der Hand: Fachwissen wird immer schnelllebiger,
ist in Kürze überholt. Neue Erkenntnisse und Methoden kommen in immer
kürzer werdenden Zeiträumen auf Unternehmen zu, deren
Organisationsapparate oftmals nicht flexibel und schnell genug auf
Neuerungen reagieren können. Deshalb veranlasst diese Dynamisierung
gerade moderne und wirtschaftlich effizient agierende Firmen immer öfter
zum „Import“ von externem Fachwissen.
Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDM) sieht einen
Trend, dessen Beginn ungefähr im Jahr 1980 liegt, wobei man bis heute die
genaue Anzahl der Interims Manager nicht kennt. Nimmt man die wirklich
professionellen Experten, geht man von 1.500 bis 1.700 Personen aus, rund
8.000 aber führen diese Berufsbezeichnung, auch wenn man sie eher den
Beratern oder Projektbegleitern zuordnen muss. Fest steht jedoch, dass der
Markt kontinuierlich wächst – und das zweistellig. Ein weiteres Indiz dafür ist
ferner der gestiegene Branchenumsatz.
Die Auftraggeber bewerten die schnelle Verfügbarkeit der Experten als
Hauptgrund für deren Beauftragung. Gerade wenn Projekte zeitnah umgesetzt
werden müssen, neue Märkte erschlossen werden sollen oder wenn es zu
plötzlichen Ausfällen in der Führungsetage kommt, sind die Spezialisten mehr
als Nothelfer oder Feuerwehr. Sie bringen externes Fachwissen, Netzwerke
und neue Ideen ein und zeichnen sich durch maximale Flexibilität aus. Ob als
Interims Manager im Projektmanagement im Personalbereich, im Controlling
oder im Marketing: „flexibel“ ist die Zukunft der Arbeit.
Stand 24.04.2013

KONTAKT