Controlling und Profitabilitätsmanagement

Controlling und Profitabilitätsmanagement bilden die Basis für die Umsetzung der wertschöpfungsorientierten Steuerung. Dabei werden sowohl Kosten- als auch Ertragslage in den Mittelpunkt gestellt, um aufzuzeigen, welche Organisationseinheiten am Wertschöpfungsprozess beteiligt sind und ob die Produkte und Leistungen profitabel verkauft werden können.
Das Controlling liefert zudem optimierte Instrumente, die Effizienz der nicht wertschöpfenden Organisationseinheiten zu messen.

Im Zuge der Effizienzsteigerung ist es für Konzerne und Holdings zunehmend wichtig, die Kostenstrukturen ihrer Organisationseinheiten (z.B. Center, Gesellschaften, Kostenstellen, Ergebnisobjekte wie Produkte und Vertriebskanäle) zu kennen. Voraussetzung dafür ist die gruppenweite Harmonisierung des Controllings. Dazu benötigt es eine Vereinheitlichung von Stammdaten und Methodik sowie insbesondere Verfahren zur internen Kosten- und Leistungsverrechnung.

Ein standardisiertes Controlling ermöglicht es, Kosten einer Organisationseinheit im Zeitablauf sowie verschiedene Organisationen miteinander zu vergleichen.

Durch zusätzliche Festlegung von gruppenweiten Kostentreibern (z.B. Mitarbeiter, Kunden, Umsatz) können zusätzlich Produktivitätskennzahlen ermittelt werden (z.B. Vertriebskosten pro Kunde). Dieses sogenannte Benchmarking weist somit die optimalen Maßnahmen für ein effizientes Kostenmanagement aus.

Das harmonisierte Controlling ist ebenso Grundlage für die Zuordnung der Kosten auf die Ergebnisobjekte (Produkte, Kunden) – und damit für ein erfolgreiches Profitabilitätsmanagement. Denn nur auf Grundlage transparenter und standardisierter Logiken lassen sich Kosten entsprechenden Erlösen gegenüberstellen.

Zur Umsetzung des Profitabilitätsmanagements im Konzern bzw. in der Holding ist das Center-Konzept empfehlenswert. Es beschreibt, wie die organisatorischen Einheiten (Center) innerhalb des Unternehmens miteinander interagieren sollen. Die Center orientieren sich dabei an den tatsächlichen Werteflüssen innerhalb des Konzerns über die Konzerngesellschaften hinweg – z.B. eine Produkterstellung, an der mehrere Konzerngesellschaften beteiligt sind.

Die vollumfängliche Darstellung der beschriebenen Leistungsbeziehungen durch das Center-Konzept bezeichnet man als integriertes Werteflussmodell.

Beide Instrumente zur Analyse der Organisation stellt Ihnen Wallner-Consulting gerne in einem persönlichen Gespräch vor. Wir unterstützen Sie gern auch bei der Einführung im Rahmen unseres Interims-Managements.

 

 

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