XBRL und XML bald weltweiter Standard für Reporting und Rechnungslegung?

Datum: 27.06.2013 08:13
Kategorie: Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Pressemitteilung von: Wallner Consulting

XBRL und XML sind auf dem Vormarsch – zuerst bei der E-Bilanz, dann bei SEPA und nun auch beim weltweiten Berichtswesen (Rechnungslegung). Höchste Zeit für Unternehmen, sich mit dem Thema zu befassen.Für Abschlüsse des Jahres 2013, die 2014 einzureichen sind,wurde XBRL (extensible Business Reporting Language) als elektronisches Berichtsformat für die Übermittlung der steuerlichen Bilanz- und GuV-Rechnung (E-Bilanz) deutscher Unternehmen verpflichtend eingeführt. Dieses elektronische Berichtsformat basiert auf dem Internet-Standard XML. Ebenso werden mit der Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) die neuen europäischen Zahlungsverkehrsnachrichten für Überweisungen und Lastschriften zum 01.01.2014 auf XML umgestellt. Das bisherige inländische Zahlungsformat DTAUS gehört ab 2014 somit der Vergangenheit an.

Nun ist geplant, XBRL bis 2020 als Standard für börsennotierte Unternehmen in Europa vorzuschreiben. Es ist davon auszugehen, dass sich auch hier XML als XBRL-Taxonomie durchsetzen wird. Die US-Börsenaufsicht hat XBRL bereits umgesetzt, auch vom IASB wird dieser Standard bereits unterstützt.

Was sich nach einer EU-typischen Regulierungswut anhört, ist auf den zweiten Blick durchaus praktikabel und zukunftsweisend. „XML ermöglicht es, Daten beziehungsweise Dokumente derart zu beschreiben und zu strukturieren, dass diese zwischen einer Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Hard- und Softwareumgebungen ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können“, sagt Cornelia Wallner. Die Expertin für Rechnungs- und Berichtswesen beschäftigt sich täglich mit diesen Fragen und Anforderungen Ihrer Mandanten, um diesen bei der Umsetzung zu helfen. „Die Daten müssen künftig nur einmal aufbereitet werden, selbst wenn Sie einer mehrfachen Nutzung unterliegen. Egal ob bei Jahresabschlüssen oder anderen relevanten Unternehmensinformationen; XBRL sorgt durch seinen einheitlichen Standard für effiziente Abläufe. Und was vielen vielleicht noch nicht bewusst ist; der Verlag des Bundesanzeigers überführt seit 2007 eingereichte HGB-Abschlüsse in das XBRL-Format, um den Unternehmen eine effiziente Weiterverarbeitung zu ermöglichen.“ Wallner rät deshalb trotz der umfangreichen Umstellung zu einem besonnenen Umgang mit den betroffenen Abteilungen. Denn sie weiß aus Erfahrung: „Wer über die künftigen Vorteile aufklärt, ohne den Erstaufwand zu schönen, ist auf dem richtigen Weg, innere Blockaden gegen die neuen EU-Vorgaben zu vermeiden und den neuen Standards den Weg effizient zu ebnen.“

 

Kroatien vor dem EU-Beitritt: Weiß Ihr Steuerberater Bescheid?

29.05.2013 17:39 Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Pressemitteilung von: Wallner- Consulting

Zum 1. Juli  2013 wird die EU 28 Mitgliedsstaaten umfassen. Kroatien wird – aller Warnungen zum Trotz – in die Gemeinschaft aufgenommen. Was aber bedeutet dieser EU-Beitritt für ein Unternehmen, das Geschäftsbeziehungen mit Kroatien unterhält?

Cornelia Wallner von Wallner-Consulting, München, kennt die Fallstricke und wird täglich von Kunden und Steuerkanzleien zu dieser Problemstellung befragt. Wallner verweist auf die simple Tatsache, dass mit dem EU-Beitritt automatisch das gemeinsame Mehrwertsteuer-System gilt. Das hat zur Folge, dass Umstellungen sowohl im Rechnungswesen als auch in der IT vorgenommen werden müssen. „Kaum ein inländischer Betrieb denkt so zum Beispiel daran, die kroatische USt.-ID des jeweiligen Kunden abzufragen,“ so Wallner. Auswirkungen sieht die Expertin aber auch bei der E-Bilanz, im Reporting und im Vorsteuer-Vergütungsverfahren, abgesehen von den Order-to-Cash-Prozessen oder den Intrastat-Erklärungen.

Wie immer ist es der Zeitfaktor, der eine Rolle spielt. Der 1. Juli ist schon lange fix, aber die Notwendigkeit einer Umstellung oder Anpassung wurde und wird nicht immer gesehen. Da viele Steuerberater bis „auf den letzten Drücker“ abwarten, bringen sie ihre Mandanten und sich somit in unnötige Zeitnot. Auch bei vielen Unternehmen, in denen schon heute ausgeprägte Geschäftsbeziehungen mit dem neuen EU-Partnerland bestehen und Rechnungen kursieren, liegt bis dato noch nicht einmal eine einfache Meldung des Steuerberaters auf dem Tisch. „Höchste Zeit,“ mahnt Cornelia Wallner als Expertin für internationales Rechnungswesen.

 

 

 

 

SEPA in den Startlöchern: Droht Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit?

14.05.2013 12:42
Kategorie: Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Pressemitteilung von: Wallner Consulting

Der Arm der EU reicht längst bis in die Buchhaltungsabteilungen von Firmen und Behörden, auch wenn diese Tatsache nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist. So hat das EU-Parlament entschieden, die herkömmlichen nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften durch das SEPA-Verfahren abzulösen – und das nicht mittelfristig, sondern bereits zum 1. Februar 2014.

SEPA (Single Euro Payment Area) betrifft dann 32 Länder, darunter neben den EU-Staaten auch Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz. Mehr als 500 Millionen Menschen sind direkt von diesem neuen Verfahren betroffen, bei dem die gute alte Kontonummer durch die „IBAN“ (International Bank Account Number) und die Bankleitzahl durch den „BIC“ (Bank Identifier Code) ersetzt werden. Die bisherige Abbuchungserlaubnis ist dann nur noch in Form eines Firmenlastschriftmandats und auf freiwilliger Basis möglich. Eine Liste der Banken, die an diesem sogenannten B2B-Mandat teilnehmen, ist auf der Internetseite des EBA Clearing unter https://www.ebaclearing.eu/Participants-N=S1_Participants-L=EN.aspx zu entnehmen.

Was relativ einfach klingt, hat weitreichende Folgen – sowohl für die internen Unternehmensprozesse als auch für den Austausch mit Banken, Kunden und Lieferanten.

Cornelia Wallner aus München, eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet, sagt: „Durch das neue Datenformat XML wächst das Datenvolumen auf das 2- bis 10-fache an, während sich der für den Verwendungszweck zur Verfügung stehende Platz auf 70 % der Zeichen reduziert. Das SEPA-Mandat, das die bisherige Lastschrifteinzugsermächtigung ersetzt, bringt zahlreiche inhaltliche sowie formale Anforderungen und Fristen (z.B. Ankündigungen, Einreichungsfristen) sowie eine umfangreiche Mandatsverwaltung mit sich.“

Wallner, die sich seit vielen Jahren mit diesen Fragen beschäftigt, fügt hinzu: „Ich warne vor der Annahme, dass diese Neuerungen ab 2014 leicht umzusetzen sind.“ Bei allen Änderungen basiert SEPA jedoch natürlich nicht auf einer willkürlichen Entscheidung der EU-Bürokraten; es bietet durchaus handfeste Vorteile. So wird für den gesamten SEPA-Raum künftig nur ein Konto benötigt. Das hat zur Folge, dass das betriebliche Rechnungswesen zentralisiert werden kann, die Betragsgrenze für eine EU-Überweisung entfällt und das bisherige Überweisungsrisiko des Überweisenden durch die Kohärenzprüfung bei der IBAN nahezu gegen null tendiert. Die Ausführungsfristen sind bereits seit 2012 verkürzt. Neben den vier Feldern für den Verwendungszweck stehen drei weitere Felder mit je 35 Zeichen zur Verfügung, mit denen Banken ihren Unternehmenskunden zusätzliche Informationsangaben ermöglichen, um Prozesse zu beschleunigen. Cornelia Wallner erhebt in diesem Zusammenhang eine Forderung an die Unternehmen und deren Verantwortliche: „Gehen Sie rechtzeitig auf Ihre Bank zu und erkundigen Sie sich. Das lohnt sich und wird die reibungslose Kommunikation zwischen Geldinstitut und Betrieb stärken.“

 

Internationale Rechnungslegung: Herausforderung nicht nur für den Mittelstand

22.05.2013 – 11:23
Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Pressemitteilung von: Wallner Consulting

Die Kapitalmärkte sind nicht erst gestern zusammengewachsen. Und auch die
Zeit, in der die Regulierung der Rechnungslegung eine Aufgabe des Staates
war, ist längst vorbei. Dabei ist es gerade einmal gut …
… zwölf Jahre her, dass die EU-Kommission in ihrem Papier
„Rechnungslegungs-Strategie“ den neuen Weg vorgab. Seit wenigen Jahren
müssen nun kapitalmarktorientierte Betriebe mit Sitz in der EU ihre
Konzernabschlüsse nach den sogenannten IAS/IFRS erstellen. Und diese
entwickeln sich langsam aber stetig zum globalen Standard für die
Rechnungslegung. Glaubt man den Statistikern, werden sie inzwischen in rund
130 Ländern der Erde bei der Erstellung von Jahresabschlüssen verwendet.
Allerdings steht noch die Entscheidung über eine umfassende Anerkennung
der IFRS auch für US-amerikanische Unternehmen aus. Selbst wenn die noch
auf sich warten lässt, ist es längst gelungen, die Rechnungslegung als
wichtigen und grundlegenden Bestandteil der Corporate Governance zu
harmonisieren – und das sozusagen weltweit.
Globalisierung ist inzwischen auch in mittelständischen Betrieben zum
Schlüsselwort geworden. Sie hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil des
heutigen Unternehmenserfolgs entwickelt und zählt mittlerweile zum
zeitgemäßen Geschäftsalltag. Demnach müssen auch die Buchhaltungen
dieser eher kleineren Betriebe umdenken und sich mit den internationalen
Standards beschäftigen.
„Wir treffen immer wieder auf Betriebe und deren Inhaber, bei denen wir
gravierende Wissenslücken entdecken,“ sagt Cornelia Wallner aus München,
ausgewiesene und erfahrene Expertin für internationale Rechnungslegung.
Kein Wunder, sind doch die Abschlüsse in einer internationalen Norm zu
erstellen, die keine Interpretationsspielräume zulassen. Die Nachfrage nach
Praktikern, die alle Schritte beherrschen, steigt also signifikant. Das beweisen
auch die Buchungszahlen der wenigen Seminaranbieter von Kursen und
Studiengängen.

Cornelia Wallner ist Diplom-Betriebswirtin (FH) mit umfangreicher Praxis für
deutsche und internationale Firmen. Mit ihrem eigenen Unternehmen hat sie
sich 2012 auf das internationale Rechnungswesen spezialisiert und bedient
sich dank ihrer langjährigen Erfahrung aller modernen Controlling- und
Reporting-Werkzeuge. Vom Outsourcing bis zum Interims-Management steht
sie fokussiert Betrieben mit bis zu 120 Mitarbeitern, aber auch
Großkonzernen beratend zur Seite.