Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz schreibt Rechnungspflichtangabe „Gutschrift“ ab dem 30.06.2013 vor

Mit dem sogenannten Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz soll u.a. das deutsche Steuerrecht an die EU-Rechtsprechung angepasst werden – und dies betrifft auch die Rechnungsstellungsrichtlinien.
Unter 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 10 UstG schreibt dieses Gesetz vor, dass in Fällen der Rechnungsausstellung durch den Leistungsempfänger (oder durch einen von ihm gem. § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG beauftragten Dritten) die Angabe „Gutschrift“ ab dem 30.6. dieses Jahres erforderlich ist.

Die große Frage ist dabei, wie sich diese Verordnung auf die kaufmännische Gutschrift auswirkt. So bezeichnen Unternehmen, die bei Warenrückgaben nach Reklamation ihre bereits gestellten Rechnungen ändern, um eine Abrechnung über den demnach zu viel erhaltenen Betrag auszustellen, diese bislang als „Gutschrift. Bei strenger Auslegung der neuen Verordnung könnten bei Verwendung dieses Begriffs jedoch umsatzsteuerliche Probleme entstehen.

Um diese Schwierigkeiten von vornherein zu vermeiden, empfiehlt Wallner Consulting daher dringend, hierzu rechtzeitig einen Steuerberater zurate zu ziehen

Stand: 25. Juli 2013

 

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